Kultusministerin Anna Stolz ehrt neun Personen für ihr herausragendes Engagement mit dem Staatspreis.
An den bayerischen Schulen passiert jeden Tag Großartiges. Vieles davon im Stillen, ohne Scheinwerfer, ohne Schlagzeilen und doch mit großer Wirkung. Um diese außergewöhnlichen beruflichen und ehrenamtlichen Leistungen sichtbar zu machen, hat Kultusministerin Anna Stolz heute neun Personen mit dem Staatspreis der Bayerischen Staatsministerin für Unterricht und Kultus bei einem feierlichen Festakt in der Münchner Residenz ausgezeichnet.
„Alle Preisträgerinnen und Preisträger leben das Motto meiner BMK-Präsidentschaft ‚Challenge up: Herzschlag und Hightech für Bayerns Schülerinnen und Schüler‘. Durch ihren beeindruckenden Einsatz sind sie echte Vorbilder für junge Menschen. Sie zeigen ihnen, wie viel man mit Leidenschaft, Motivation und Leistungsbereitschaft erreichen kann und das in ganz unterschiedlichen Bereichen von Sport über Umweltschutz bis zu Kultureller Bildung. Ein so besonderes Engagement verdient eine besondere Anerkennung! Herzlichen Dank an alle Ausgezeichneten aus Bayern, die unsere Kinder und Jugendlichen stark im Herzen und stark im Handeln machen“, hob Kultusministerin Anna Stolz hervor.
Alle Ausgezeichneten erhielten eine von Schülerinnen und Schülern der Glasfachschule Zwiesel entworfene und handgefertigte Glasskulptur. Dabei handelt es sich um einen angeschrägten Glaszylinder, dessen Boden die Kuppel der Theatinerkirche München darstellt, welche eng mit der Geschichte des Kultusministeriums verknüpft ist. Zusätzlich ist das große bayerische Staatswappen eingraviert.
Mit dem Staatspreis wurden die folgenden Personen ausgezeichnet:
Bei Rückfragen zum Staatspreis wenden Sie sich bitte an presse@stmuk.bayern.de.
Am 22. April ist es so weit: die Abiturprüfungen an den bayerischen Gymnasien beginnen.
Rund 29.000 Schülerinnen und Schüler öffentlicher und staatlich anerkannter Gymnasien, Kollegs und Abendgymnasien legen in diesem Jahr ihre Prüfungen ab. Das Besondere dabei: Es ist der erste Jahrgang, der das Abitur im neuen neunjährigen Gymnasium (G9) absolviert.
Kultusministerin Anna Stolz betont: „Für mich war entscheidend, dass unsere Schülerinnen und Schüler in der neuen gymnasialen Oberstufe und damit auch bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer nach ihren Talenten und ihren Interessen individuelle Schwerpunkte setzen können. Denn genau das macht sie stark und bietet ihnen die Möglichkeit, ihr Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit zu vertiefen. Damit ist unsere neue Oberstufe etwas ganz Besonderes. Mit dem Erreichen der Allgemeinen Hochschulreife legen unsere Schülerinnen und Schüler zudem ein stabiles Fundament für ihren künftigen Bildungsweg. Die Freiheit zur individuellen Profibildung ist für mich eine der großen Stärken der neuen G9-Oberstufe und der neuen Flexibilität bei den abschließenden Abiturprüfungen.“
G9-Abiturprüfung: Das bleibt – das ist neu
Das bleibt: Fünf-Fächer-Abitur
Wie bisher umfasst die Abiturprüfung fünf Prüfungsfächer. Jeder Prüfling legt drei der fünf Abiturprüfungen in schriftlicher und zwei in mündlicher Form (sog. Kolloquium) ab. Drei der Prüfungen sind dabei Fächer auf erhöhtemAnforderungsniveau. Dazu gehören in der Regel Deutsch, Mathematik und ein weiteres vertieft unterrichtetes Fach (sog. Leistungsfach), hinzu kommen zwei weitere Prüfungsfächer auf grundlegendem Anforderungsniveau.
Das ist neu: Individuelle Schwerpunktsetzung in der Abiturprüfung
Bisher hatten die Schülerinnen und Schüler für das dritte vertiefte Fach die Auswahl aus den unterschiedlichen Fremdsprachen. Neu ab 2026 ist, dass sich mit Einführung des Leistungsfachs in der neu gestalteten G9-Oberstufe die Wahlmöglichkeiten auf viele weitere Fächer beziehen. So werden ab diesem Jahr wieder naturwissenschaftliche Fächer und Fächer aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld auf erhöhtem Anforderungsniveau in der Abiturprüfung zur Geltung kommen. Die Schülerinnen und Schüler können damit bei der Festlegung ihrer fünf Abiturprüfungsfächer individuell Schwerpunkte setzen und so ihr ganz persönliches Profil stärker ausbilden: Im G9 kann anstelle einer Fremdsprache im Abitur auch eine Naturwissenschaft gewählt werden. Sogar möglich ist damit ab 2026 nicht nur die Wahl von zwei Fremdsprachen, sondern beispielsweise auch die Wahl von zwei Naturwissenschaften oder von zwei gesellschaftswissenschaftlichen Fächern in der Abiturprüfung.
Mehr Flexibilität bei den Prüfungsformen
Neu ist auch, dass nur eines der beiden Fächer Deutsch und Mathematik verpflichtend schriftlich abgelegt werden muss. Die Abiturientinnen und Abiturienten erhalten dadurch mehr Flexibilität bei der Wahl der schriftlichen Fächer.
Termine der Abiturprüfung 2026:
Die schriftlichen Abiturprüfungen finden im Zeitraum vom 22. April 2026 bis zum 13. Mai 2026 statt. Am 22. April beginnen die Schülerinnen und Schüler, die sich für das Fach Biologie (als Leistungsfach bzw. auf grundlegendem Anforderungsniveau) entschieden haben. Am 13. Mai wird der schriftliche Prüfungsteil abgeschlossen mit den Prüfungen für die Leistungsfächer (erhöhtes Anforderungsniveau) Italienisch, Spanisch, Griechisch, Geschichte, Geographie, Politik und Gesellschaft, Wirtschaft und Recht, Religionslehre, Ethik, Informatik, Sport, Kunst und Musik.
Die mündlichen Abiturprüfungen (Kolloquien) finden im Zeitraum vom 18. Mai 2026 bis zum 12. Juni 2026 statt.
Die Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgt am 26. Juni 2026.
Eine umfassende Terminübersicht sowie einen Überblick zu den wichtigsten Fragen zum Abitur 2026 erhalten Sie unter:
Bayern setzt ein deutliches Zeichen der Anerkennung für Heilpädagogische Förderlehrer und Unterrichtshilfen.
Die Arbeit an Förderschulen erfordert besonderes Engagement, hohe fachliche Kompetenz und großen persönlichen Einsatz – diesem Anspruch trägt der Freistaat Bayern nun mit einer zusätzlichen finanziellen Anerkennung Rechnung. Ab dem Schuljahr 2026/2027 ist für Heilpädagogische Förderlehrkräfte sowie Heilpädagogische Unterrichtshilfen eine monatliche Zulage in Höhe von 100 Euro vorgesehen.*
Auch Kultusministerin Anna Stolz hat sich maßgeblich für eine bessere finanzielle Anerkennung dieser Berufsgruppen eingesetzt: „Die Beschäftigten an unserer Förderschulen leisten tagtäglich Herausragendes für Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarfen. Diese anspruchsvolle Arbeit verdient besondere Anerkennung. Mit der neuen Zulage setzen wir ein starkes Signal der Wertschätzung, das an der richtigen Stelle ankommt. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die Arbeit in diesem so wichtigen pädagogischen Bereich noch attraktiver wird.“
Zur Arbeit von Heilpädagogischen Förderlehrern und Heilpädagogischen Unterrichtshilfen
Heilpädagogische Förderlehrer (HFL) und Heilpädagogische Unterrichtshilfen (HPU) an Förderschulen und Schulvorbereitenden Einrichtungen leisten wertvolle und unverzichtbare Unterstützung im Einsatz an bayerischen Förderschulen. Sie unterstützen die Erziehungs- und Unterrichtstätigkeit. Im Rahmen eines mit den Lehrkräften für Sonderpädagogik gemeinsam erstellten Gesamtplans wirken sie bei Erziehung, Unterricht und Beratung von behinderten und von einer Behinderung bedrohten Kindern und Jugendlichen mit. Sie nehmen diese Aufgabe selbstständig und eigenverantwortlich wahr und wirken bei sonstigen Schulveranstaltungen und Verwaltungstätigkeiten mit.
Möglichkeit der Qualifizierung zur Fachlehrkraft Sonderpädagogik (im Rahmen eines Modellversuchs)
Mit dieser Qualifizierung eröffnet sich die Möglichkeit einer hochwertigen Weiterqualifizierung für HPU und HFL. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
* (vorbehaltlich der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2026/2027 durch den Bayerischen Landtag)
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Staatl. Berufliches Schulzentrum München-Land
Graf – Lehndorff – Str. 28 • D-81929 MÜNCHEN
Telefon: 089/9455190 • Fax: 089/94551929 • Email: sekretariat@bszml.de
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Telefon: 089 / 69312820 * Email: sekretariat-fk@bszml.de